Boss Mode

Das scheinbar unvermeidbare Carbongeraffel läuft für mich unter bling bling. Ebenso der durchsichtige Kupplungsdeckel aka Aquarium. Nichts wofür ich entzückt den Bestellknopf drücken würde. Muss ich auch nicht, hat der Vorbesitzer schon exzessiv gemacht.

Ein wenig Umbauen muss trotzdem sein. Die V4S bekommt die Trockenkupplung der V4R. Positiver Nebeneffekt der Trockenkupplung ist die Antihopping-Funktion. Leider kann das erst im Frühjahr getestet werden.

Trockenkupplung

Auf Grund des notwendigen Wechsels der Wasserpumpe und damit dem Entfernen des Motordeckels drängt sich der Umbau auf die Trockenkupplung geradezu auf.

Aquarium und (nass) Kupplung ausgebaut

Was soll man auch sonst machen. Die Standard V4 bietet mehr Raum für für Optimierungen. Beispielsweise am Fahrwerk. So kann das Sachs Federbein durch ein hochwertigeres Modell, Öhlins bietet sich an, ersetzt werden. Ebenso kann die Showa Gabel überarbeite werden. Auch der nicht einstellbare Lenkungsdämpfer kann gegen ein einstellbares Exemplar getauscht werden. Dazu die wirklich leichten Schmiedefelgen der V4S aus dem Hause Marchesini. Und wenn man schon dabei ist, noch die leichte LiPo Batterie der V4S. All das ist bei der V4S bereits vorhanden. Gegenüber der Standard V4 ist das Optimierungspotential der V4S deutlich geringer. Sehr lästig :-).

Motordeckel bearbeitet und wieder montiert
Den Wellendichtring des Kupplungsdeckels wird vorsichtshalber erneuert
Einbau Kupplungsdeckel mit Zentrierwerkzeug

Die Reibscheiben haben angeblich erst ca. 200 km Laufleistung und weisen keinen messbaren Verschleiß auf. Die Paketstärke stimmt ebenfalls.

montierte Trockenkupplung

Es rasselt 😀

dry clutch in action

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