Panigale V4S
Ein nicht freiwilliger Fahrzeugwechsel
Die Idee, mit der Panigale einmal (oder auch erstmalig, einmalig, wieauchimmer) nach Hamburg zu fahren, ist kein guter Einfall. Das Motorrad wird entwendet.
Hoffnung, dass das Fahrzeug wieder auftaucht, habe ich nach dem Gespräch mit der Polizei keine.
Es muss Ersatz her. Sehr lästig. Wie bereits beim letzten Mal, werden die in Betracht kommenden Fahrzeuge von privat zu Mondpreisen angeboten. Hin und wieder folgt die Erkenntnis, nicht der voneinander abgeschriebene Preis der Angebote ist entscheidend. Häufiger allerdings glauben die privaten Verkäufer, das passt schon. Diese Fahrzeuge werden dann nicht verkauft. Die Angebote der Händler sind dagegen durchaus angemessen, jedoch mit dem entsprechenden Aufschlag versehen. Gedanklich hake ich die Saison bereits ab.
Es kommt überraschend anders. Ein Angebot passt. Rahmenbedingungen geklärt und Termin zur Besichtigung vereinbart.
Bisher musste es zur Abholung noch ein Anhänger oder ein Transporter sein. Es geht auch anders. Mit den technischen Daten und einem Zollstock bewaffnet alles ausgemessen und beschlossen: das passt auch in das Familienmobil. Natürlich nicht in einem Stück. Kopfverkleidung und Spiegel müssen demontiert werden. Das ist machbar.
Auf zur Besichtigung.
Gekauft.
