Hinter Gittern
Ducati, Trockenkupplung und offener Kupplungsdeckel ist eine zwingende Symbiose. Der heutige Zeitgeist steht dem allerdings entgegen. Die üblichen Behauptungen sind Lärm und Verletzungsgefahr.
Die Alternative wäre ein geschlossener Kupplungsdeckel. Mit Spacern kann zumindest der Abrieb der Kupplungsscheiben entweichen. Kann man notfalls machen.

Mein Plan sieht anders aus.
Ich finde das Ducati Performance Cover für die Trockenkupplung, welches auch in der SBK gefahren wird, die schönste Lösung.

Allerdings sind die Öffnungen, angebliche Verletzungsgefahr, eine Garantie für ein angeregtes Gespräch in Fall der Fälle.
Zum Einsatz kommt ein Gitter, welches eingeklebt wird. Darüber hinaus wird ein Ring zur Abstützung des Gitters am Rand des Kupplungsdeckels angefertigt.



Der Ring wird schwarz lackiert.

Die Verletzungsgefahr ist gebannt. Einem Gespräch über ein ggf. verändertes Geräuschverhalten sehe ich bei der V4 gelassen entgegen. Das Rasseln im Stand steht einem Standgeräusch bei halber Nenndrehzahl gegenüber. Das Standgeräusch ist so hoch, dass sich jede Diskussion erübrigt. Die Aufgabe der Kupplung im Fahrbetrieb ist der Kraftschluss zwischen Kurbelwelle und Getriebewellen. Für das Fahrgeräusch ist es insofern unerheblich, ein Deckel wäre entbehrlich.
