Fahren
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren lag der Schwerpunkt auch in diesem Jahr nicht auf 2rädrigen Aktivitäten. Der jährliche Besuch im Harz darf jedoch nicht fehlen. In diesem Jahr allerdings mit der Monster, nicht mit einem Supersportler. Die Anreise erfolgt auf eigener Achse vom Sachsenring. Strecke etwa 200 km über Landstraße.

Entgegen des Wetterberichts ist der nächste Tag weder sonnig und warm, sondern bewölkt und mit nur 15° ziemlich kalt. Kurz nach dem Mittag fahre ich trotzdem los. Nach etwa 20 Kilometern beginnt es zu regnen. Nach weiteren 20 Kilometern nimmt der Regen zu. Nach 70 Kilometern bin ich wieder zurück. Nass und durchgefroren. Das Pinlock–Visier liegt selbstverständlich zu hause. Läuft.
Neuer Tag, neues Glück. Die Sonne scheint. Der Wetterbericht verspricht Sonne und Temperaturen im mittleren bis hohen 20° Bereich.
Das Fahren wird für den Feinschliff der Dämpfungseinstellung genutzt. Und Essen und Trinken



Nach 300 km unter anderem die Erkenntnis gewonnen, Kurven mit der Panigale gehen, sagen wir anders und die Graden zwischen den Kurven sind mit der Monster länger als mit der Panigale.
Auf dem Rückweg am darauf folgenden Tag kam dann noch das Regenzeug zum Einsatz. Immerhin komme ich dem Pinlock-Visier näher. Und dazu der empirische Beweis, dass Wasserkühlung effizienter ist. Vor dem Elbtunnel, im obligatorischen Stau, lag die Öltemperatur bei 124°. Nach dem Tunnel öffneten sich die Schleusen und mit dem heftigen Regen hatte die Monster Wasserkühlung. Die Öltemperatur sank auf 69°. Das ist dann schon fast zu wenig.

Nach diesen 900 km muss die Monster dringend gewaschen werden.
Darüber hinaus werde ich Federn mit anderen Federraten einbauen. Die Gabelfedern, als auch die des Federbeins. Ferner muss noch die Geometrie etwas angepasst werden. Dazu später mehr.
Eine weitere Baustelle ist, dass die Monster hin und wieder Zündaussetzer hat.
